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Ein besserer Zugang zur häuslichen Betreuung ist entscheidend — Tomasz Piłat im Kommentar für „Do Rzeczy“

Die polnische Gesellschaft wird immer älter. Es fehlen Kindermädchen und Orte in den Sozialwohnungen der Gemeinde. Experten empfehlen, diese Art der Pflege zu entwickeln, die die älteren Menschen am meisten schätzen: in ihrem eigenen Wörtchen, das die Wochenzeitung „Do“ (2.03.2020) alarmiert. Tomasz Piłat, Experte Akademia Opiekunów, kommentiert die Situation der Seniorenpflege in Polen und im Westen.

In seinem Kommentar für die Wochenzeitung verweist unser Experte auf das wachsende Potenzial der häuslichen Betreuung: „Viele Untersuchungen in westlichen Ländern zeigen, dass ältere Menschen ihre letzten Lebensjahre zu Hause und nicht in einem Pflegeheim verbringen möchten. Das gilt auch für Bewohner luxuriöser Pflegeheime, etwa in der Schweiz, wo die Standards deutlich höher sind als in Polen“, erklärt Tomasz Piłat, Experte von Akademia Opiekunów. Er betont, wie wichtig ein besserer Zugang zur häuslichen Betreuung und die Qualität der Leistungen sind. „Wir beginnen gerade erst, das Problem einer alternden Gesellschaft wahrzunehmen. Unsere Sozialpflegeheime sind nicht darauf vorbereitet, immer mehr Menschen aufzunehmen“, stellt Tomasz Piłat fest.

Mehr in der Wochenzeitung „Do über die Zukunft“ (The Newsletter) zu Hause alt, von Blanka Alexovska, 2.03.2020, S. 34-36.